Wirtschaft

Klaus Wichmann zu den VW-Katastrophen-Nachrichten: „Wir fordern nicht nur eine Sondersitzung des Landtages, auch der Rücktritt von Ministerpräsident Lies ist unausweichlich!“

Teilen

Desaströse Nachrichten aus dem VW-Konzern: 100.000 der insgesamt 657.000 Arbeitsplätze im Konzern sollen abgebaut werden, melden verschiedene Medien. Vier Werke, darunter in Niedersachsen Hannover und Emden, stehen auf der Streichliste.

Dazu Klaus Wichmann, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:

„Der Stellenabbau bei VW nimmt katastrophale Dimensionen an. Werksschließungen waren von Ministerpräsident Olaf Lies noch vor kurzem kategorisch ausgeschlossen worden. Als jahrelanger Wirtschaftsminister und nun Ministerpräsident des Landes – mit Sitz im Aufsichtsrat von VW! – ist er persönlich voll verantwortlich für diese unglaubliche Entwicklung. Er muss die politische Verantwortung für sein Versagen auf der ganzen Linie übernehmen und zurücktreten. Er ist Teil des Problems und nicht der Lösung!

Die davon betroffenen Zulieferer sind zahlenmäßig derzeit noch nicht einmal zu erahnen. Die Folgen für Niedersachsen werden das Land verändern. Auch Julia Willie Hamburg muss ihr Mandat im Aufsichtsrat niederlegen. Die Zeit der Wünsch-dir-was-Amateure ist endgültig vorbei. Die AfD-Fraktion fordert von der Landesregierung als ersten Schritt die Einberufung einer sofortigen Sondersitzung des Niedersächsischen Landtages nach dem 9. Juli, das heißt nachdem der Aufsichtsrat von VW über das ganze Ausmaß dieses Fiaskos informiert wurde.“

Klaus Wichmann

Abgeordneter