Neue Schockbotschaften aus Wolfsburg: Das Manager-Magazin berichtet, dass VW-Chef Oliver Blume 100.000 der insgesamt 657.000 Arbeitsplätze im Konzern abbauen will. Vier Werke, darunter in Niedersachsen Hannover und Emden, stünden auf der Streichliste.
Dazu Omid Najafi, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:
„Ein Weltkonzern im tödlichen Abwärtsstrudel. Die links-grüne Schrumpfpolitik zwingt das deutsche Mega-Unternehmen gnadenlos in die Knie. Die Folgen des VW-Siechtums werden für Niedersachsen, aber natürlich auch für ganz Deutschland verheerend sein. Die fortschreitende Deindustrialisierung bedroht Wohlstand, Beschäftigung und die finanzpolitische Stabilität.
Was jetzt getan werden muss, damit die Qualitäts-Autos von Volkswagen nicht demnächst nur noch auf Oldtimer-Ausstellungen zu bestaunen sind? Alles, was den Konzern niederdrückt, muss auf den Prüfstand. Die Energiekosten müssen runter. Die früheren Leiter deutscher Kernkraftwerke haben gerade in einen Brief an Merz gefordert, ihre KKW zu reaktivieren. Es geht also. Es braucht nur den politischen Willen! Weiter ist eine radikale Abkehr von der CO2-Bepreisung nötig, so wie es gerade rund 40 Industriekonzerne in einem Alarmschreiben von der EU verlangt haben. Um Innovationen und Unternehmergeist zu entfesseln, müssen Abgabenflut und Regulierungsorgien beendet werden. Und was eine Autoskeptikerin wie die grüne Kultusministerin Julia Willie Hamburg im VW-Aufsichtsrat zu suchen hat, wissen wohl nur links-grüne Lastenrad-Fahrer. Genau hier sollte Stellenabbau schleunigst greifen!“
Omid Najafi
