Bestürzendes Ergebnis einer AfD-Anfrage: Unter dem Titel „Mutmaßliche Gruppenvergewaltigung eines minderjährigen Mädchens in einem Jugendzentrum – Informationsverzögerungen und behördliches Vorgehen in Gnarrenburg“ hatte sich die Fraktion an die Landesregierung gewandt. Das Justizministerium zeigte sich ahnungslos. Es habe erstmals mit Eingang der „Kleinen Anfrage Kenntnis von dem Vorfall genommen“ heißt in der Antwort!
Der „Vorfall“:Ein 14-jähriges Mädchen wird in einem evangelischen Jugendzentrum im Landkreis Rotenburg vergewaltigt. Die Täter filmten ihr Verbrechen. Die Aufnahmen kursieren auf diversen Handys. Als mutmaßliche Täter ermitteln die Behörden jeweils gegen einen niederländischen, iranischen und syrischen Staatsbürger. Unter anderem berichteten die Bild und das ZDF-Politmagazin Frontal.
Dazu Vanessa Behrendt, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:
„Seit Monaten laufen die Ermittlungen, aber die Landesregierung weiß von nichts! Nein, es geht hier nicht um ein Bagatelldelikt, sondern um ein schweres Verbrechen an einer 14-Jährigen! Bitterer Verdacht: Offenbar handelt es sich hier wieder einmal um die falschen Täter und Opfer. Da bleiben die Meldeketten eben stumm und das Ministerium uninteressiert. Seit September 2025 ermittelt die Staatsanwaltschaft. Erst im März 2026 wird der Fall durch Medienberichte der Öffentlichkeit bekannt. Die Mutter erfährt erst sechs Wochen nach der Vergewaltigung, was ihrer Tochter angetan wurde, als sie auf deren Handy das Tatvideo entdeckt. Weder Jugendzentrum, noch Gemeinde oder Kirche hielten es für nötig sie zu informieren.
Das alles muss lückenlos aufgeklärt werden. Es ist ein unerträglicher Skandal! Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt überdies Jahr für Jahr das Gnarrenburg kein Einzelfall ist. Auch hier müssen die richtigen Schlüsse gezogen werden. Es braucht eine Migrationspolitik, die Täter fernhält und nicht auch noch Willkommen heißt!“
Vanessa Behrendt
