Vanessa Behrendt zum Kinderrechte-Index 2025: „Eltern werden beim Schutz zunehmend entmachtet“

von AfD Presse

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat den Kinderrechte-Index 2025 vorgestellt. Dieser vergleicht die Umsetzung der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen in allen Bundesländern. Niedersachsen landet dabei im Mittelfeld.

Dazu Vanessa Behrendt, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:

„Der Kinderrechte-Index zeigt, wo Niedersachsen steht – und wohin die Entwicklung in Deutschland insgesamt geht: immer mehr Kontrolle, immer weniger Vertrauen. Die Studie fordert zu Recht eine verbindliche Kinderschutzstrategie, doch gleichzeitig erleben Eltern in der Praxis, wie sie zunehmend als potenzielle Problemquelle betrachtet werden. Kinderschutz wird hochgehalten, doch in der Umsetzung geraten Familien unter Generalverdacht. Schulische Schutzkonzepte oder landesweite Vorgaben mögen gut gemeint sein, führen in der Realität aber dazu, dass Eltern sich ständig rechtfertigen müssen. Kontrolle und Vorschriften ersetzen die Rolle der Eltern als Erziehungsberechtigte. Parallel dazu fehlen grundlegende Strukturen, die für einen echten Schutz der Kinder unerlässlich sind: Jugendämter sind überlastet, Daten zu Inobhutnahmen fehlen, in der Kinder- und Jugendmedizin klaffen Versorgungslücken, und selbst für psychische Gesundheit gibt es kaum verlässliche Kennzahlen. Anstatt diese Defizite zu beheben, setzt die Politik auf neue Eingriffe tief in das Erziehungsrecht – von bürokratisierten Schutzkonzepten bis hin zur verpflichtenden Masernimpfung, bei der Eltern bei Verweigerung bestraft werden. Wer Kinder stärken will, muss zuerst die Familien stärken – nicht ihre Autorität systematisch schwächen. Eltern sind nicht das Problem, sie sind der wichtigste Schutzraum für jedes Kind.“

Vanessa Behrendt