Nach dem gewaltsamen Tod von Liana K. in Friedland fordert die SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, die Videoüberwachung an Bahnhöfen weiter auszubauen.
Dazu Stephan Bothe, innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:
„Die Videoüberwachung aller Bahnhöfe, um Straftäter zu identifizieren und zu ermitteln, ist sicher nicht falsch, aber sie löst nicht das eigentliche Problem. Wie der Fall von Liana K. gezeigt hat, brauchen wir niedrigschwellige Eingriffsmöglichkeiten für die Polizei. Es ist nicht damit getan, Straftaten per Video aufzuzeichnen. Sie müssen verhindert werden, bevor sie passieren! Personen, die sich aggressiv verhalten, müssen daher vorsorglich in Gewahrsam genommen werden können.
Die AfD-Fraktion wird deshalb einen entsprechenden Änderungsantrag zum Niedersächsischen Polizei- und Ordnungsbehördengesetz vorlegen, damit Bürger, aber auch Beschäftigte von Ämtern und Behörden künftig besser geschützt sind.“
Stephan Bothe