Öffnet in einem neuen Tab

Kriminalität

Stephan Bothe zum Auto-Anschlag in Neustadt am Rübenberge: „Keine Tabus bei der Aufklärung!“

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Brutale Gewalttat am Montagabend in Neustadt am Rübenberge: Ein BMW rast gezielt in eine Menschenmenge und verletzt mehrere Personen, einige davon schwer. Die Polizei kann den Wagen mit Schüssen stoppen. Die Insassen flüchten zu Fuß. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich die Beteiligten kannten. Die Hintergründe des Vorfalls seien noch unklar.

Dazu Stephan Bothe, innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:

„Meine Gedanken sind bei den Verletzten und ihren Angehörigen. Ich wünsche den Betroffenen eine schnelle und vollständige Genesung. Zugleich muss jetzt alles darangesetzt werden, die Hintergründe lückenlos aufzuklären. Sollte es Hinweise auf Clanstreitigkeiten, organisierte Kriminalität oder persönliche Konflikte geben, müssen die Ermittler dem konsequent nachgehen. Es darf keine Tabus geben, wenn es um die Sicherheit der Bürger und die Aufklärung schwerer Straftaten geht.

Fragen wirft die Tatsache auf, dass die mutmaßlich Verantwortlichen nach dem Vorfall zunächst flüchteten und nicht gestellt werden konnten, obwohl die Polizei im Rahmen einer Verkehrskontrolle bei dem Geschehen bereits unmittelbar vor Ort war. Die Ermittlungsbehörden müssen nun alles daransetzen, die Tatverdächtigen zu identifizieren und zur Verantwortung zu ziehen. Die Bürger erwarten zu Recht, dass der Staat seine Schutzfunktion ernst nimmt. Wir dürfen nicht vorschnell urteilen. Aber wir dürfen auch keine Fragen ausklammern. Wenn es Anhaltspunkte für einen Zusammenhang mit Clanstreitigkeiten gibt, muss das offen untersucht werden. Die Menschen in Niedersachsen erwarten zu Recht Klarheit, Sicherheit und einen handlungsfähigen Rechtsstaat.“

Stephan Bothe

Abgeordneter