Kriminalität

Stefan Marzischewski zur steigenden Anzahl von Messerangriffen: „ÖPNV darf nicht zum Sicherheitsrisiko werden“

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Die Zahl der Messerangriffe in Niedersachsen ist im Jahr 2025 erneut gestiegen – auf 3.185 Fälle, ein Plus von 130 gegenüber dem Vorjahr. Trotzdem bleibt die Landesregierung konkrete Antworten schuldig, wie die Sicherheit im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) kurzfristig verbessert werden soll – so das Ergebnis einer Anfrage der AfD-Fraktion (Drucksache 19/10412).

Dazu Stefan Marzischewski, kommunalpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:

„Wenn es Hinweise auf steigende Gewalt gibt, muss auch gehandelt werden – statt auf Forschungsprojekte zu verwiesen. Der ÖPNV muss für Fahrgäste und Beschäftigte ein verlässlich sicherer Raum sein. Die geplanten Waffenverbotszonen greifen zu kurz, wenn sie nicht konsequent kontrolliert werden; ohne Durchsetzung drohen sie Symbolpolitik zu bleiben. Entscheidend sind mehr sichtbare Präsenz von Polizei und Sicherheitspersonal sowie die konsequente Anwendung bestehender Regeln. Wer Bus und Bahn nutzt, darf kein persönliches Risiko eingehen – Sicherheit ist staatliche Pflicht.“

Stefan Marzischewski