Bundesweit 236 Ertrunkene in sieben Monaten – darunter acht Kinder. In Niedersachsen kamen in diesem Zeitraum 23 Menschen durch Badeunfälle ums Leben. In ihrer Zwischenbilanz weist die DLRG auf die Aufsichtsplicht der Eltern hin.
Dazu Stefan Marzischewski, stellvertretender sportpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:
„Vor allem junge Männer unterschätzen die Gefahren an Binnenseen und Flüssen immer wieder. Dass nicht noch mehr Menschen sterben, ist einzig dem Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helfer zu verdanken. Dafür verdienen sie höchsten Respekt und Anerkennung. Klar ist aber auch: Der Staat darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen. Eltern tragen zwar die Hauptverantwortung für ihre Kinder – doch sie brauchen auch die Möglichkeit, dieser gerecht zu werden. Überall im Land, besonders in finanzschwachen Kommunen, werden Schwimmbäder geschlossen – mit fatalen Folgen. Kinder lernen nicht mehr schwimmen und bezahlen das schlimmstenfalls mit dem Leben. Die AfD fordert seit Jahren eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen in Niedersachsen. 3,7 Milliarden Euro betrug deren Defizit im Jahr 2024. Wenn die rot-grüne Landesregierung weiter zusieht, wie Schwimmbäder aus Geldnot dichtmachen, macht sie sich mitschuldig daran, dass Kinder nicht schwimmen lernen – mit tödlichen Folgen.“
Stefan Marzischewski