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Omid Najafi zur Ausbildungssituation im Niedersächsischen Handwerk: „Mehr grundsolides Basiswissen und mehr praktische Berufsorientierung ist gefragt!“

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36 Prozent aller Ausbildungsbetriebe in Niedersachsen suchen noch nach Lehrlingen. 23 Prozent gehen davon aus, dass Ausbildungsplätze in ihrem Unternehmen unbesetzt bleiben werden. Diese Zahlen gab heute die Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen bekannt. Sie sind das Ergebnis einer Umfrage, an der sich rund 850 Betriebe beteiligten. Erfreulich sei, dass die Ausbildungszahlen um fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr gewachsen seien, dennoch stehe jeder unbesetzte Ausbildungsplatz für eine betriebliche Lücke und eine verpasste Chance für einen jungen Menschen, so Eckhard Stein, Präsident der Landesvertretung der Handwerkskammern.

Dazu Omid Najafi, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:

„Das Handwerk bietet vielfach glänzende Zukunftsperspektiven. Nur Ja-sagen müssen die jungen Leute zum Durchstarten in Werkstatt, Backstube oder auf der Baustelle. Zu viele machen es sich trotzdem erst einmal im Uni-Hörsaal bequem. Andere, die wollen, können nicht. Die Schule hat sie unwissend und ungeschickt ins Berufsleben entlassen. Betriebsleiter sehen sie eher als Belastung, denn als Bereicherung. Der Staat macht dem Handwerk das Leben in vielen Bereichen schwer. In den Schulen klammert er es mehr oder weniger einfach aus. Gerade hier braucht es staatliche Unterstützung. Die AfD fordert daher, im Unterricht nicht nur größeren Wert auf grundsolides Basiswissen in Deutsch und Mathematik zu legen, sondern auch die praktische Berufsorientierung auszubauen. Um handwerkliche Fähigkeiten zu entdecken, gehört zum Beispiel verstärkt Werkunterricht auf den Stundenplan.

Nicht halbstaatliche NGO, obskure Studiengänge oder aufgeblasene Verwaltungen, sondern unserer Handwerksbetriebe sind eine existentielle Säule unserer Gesellschaft.“

Omid Najafi

Abgeordneter

  • Omid Najafi

    Omid Najafi

    Sprecher für Wirtschaft, Verkehr, Bauen & Digitalisierung