Neue Krisen-Zahlen aus Wolfsburg: Der Gewinn des Volkswagen-Konzerns ist im zweiten Quartal erneut eingebrochen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das Konzernergebnis nach Steuern in den Monaten April bis Juni um 32,9 Prozent von 2,29 Milliarden Euro auf 1,54 Milliarden Euro gesunken. Allein in China brachen die Verkäufe um mehr als ein Drittel ein.
Dazu Omid Najafi, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:
„Bekannt ist die VW-Krise seit zwei Jahren! Aber was ist seitdem von Seiten der Regierung passiert? Olaf Lies und seine Mannschaft sparten nicht an Betroffenheits-Bekundungen und flehentlichen Appellen an die VW-Spitze, doch ein bisschen weniger drastisch zu sparen. Im Strafrecht würde man es trotzdem unterlassene Hilfeleistung nennen. Um zu gesunden, braucht der Konzern bestmögliche Rahmenbedingungen. Dazu zählen bezahlbare und verlässliche Energie, Bürokratieabbau, steuerliche Entlastungen und eine realistische Umweltpolitik. Die verantwortlichen Politiker müssen anpacken, gestalten, umsetzen und vor allem erst einmal den Mut haben, die falschen Wege zu verlassen. Nichts davon passiert in nennenswertem Umfang. VW-Retter wird es wohl nur mit AfD-Parteibuch geben.“
Omid Najafi
