Gesellschaft

Jens-Christoph Brockmann zum Fall der gekündigten Diakonie-Mitarbeiterin in Jever: „Kein Wunder, dass sich die Menschen von dieser Kirche des Unrechts abwenden“

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Fristlose Kündigung nach elf Jahren Betriebszugehörigkeit: Die Leitung eines Hospizes der evangelischen Diakonie in Jever entlässt eine Mitarbeiterin, weil sie als Vertreterin der AfD für den Kreistag Friesland und den Gemeinderat Wangerland kandidiert. Das sei „mit den Zielen von Kirche und Diakonie unvereinbar“.

Die 60-jährige Verwaltungsfachkraft, die auch Vorsitzende der Mitarbeitervertretung in der Einrichtung war, wird sich vor dem Arbeitsgericht gegen die Kündigung wehren.

Dazu Jens-Christoph Brockmann, religionspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:

„Liest in dieser Kirche des Unrechts eigentlich noch jemand die Bibel? Fühlen sich ihre Funktionsträger den christlichen Werten verpflichtet? Man kommt ins Zweifeln. Bürger, die sich in der Kommunalpolitik einbringen, sind ein Gewinn für unser Gemeinwesen! Hier aber wird eine unbescholtene Bürgerin um ihren Job gebracht, weil sie sich in den Augen ihres Arbeitgebers für die falsche Partei einsetzt. Da die Wahrheit wenig hergibt, um die AfD zu dämonisieren, müssen Unwahrheiten herhalten. Nein, die AfD wertet weder Menschen ab, noch degradiert sie jemanden zu Bürgern zweiter Klasse. Wer für die AfD kandidiert, wird auch in einem Hospiz mit Hingabe und Mitgefühl seine anspruchsvolle Arbeit bewältigen.

Der Hass der beiden Kirchen und ihrer Einrichtungen gegen die AfD sprengt Maß und Menschlichkeit. Liegt es daran, dass die AfD die Kirchensteuer abschaffen möchte und die Migration begrenzen will? Das Geschäft mit der Zuwanderung ist für Diakonie und Caritas, dem katholischen Pendant, besonders einträglich. Aber: Wer als Kirche die Bibel durch den Blick auf seine Unternehmensgewinne ersetzt, muss sich nicht wundern, wenn sich die Menschen in Scharen abwenden. Die wachsende Zahl der Kirchenaustritte zeigt es.“

Jens-Christoph Brockmann

Abgeordneter