Von „bemerkenswerten Vorschlägen“ spricht das Lehrer-Fachportal News4Teacher. Drei Professoren, ein sozialdemokratischer EX-Bildungssenator aus Hamburg und ein ehemaliger Schulleiter wollen mit einem Zehn-Punkte-Sofortprogramm aus der jüngsten PISA-Studie Konsequenzen ziehen. Veröffentlich wurden ihre Forderungen im Schulmanagementmagazin Evido.
Dazu Harm Rykena, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:
Die Redewendung ‚Besser spät als nie“ bleibt einem hier leider im Halse stecken. Dafür wurden schon zu viele Schülergenerationen nur halbgebildet ins Erwachsenenleben entlassen. Das Sofortprogramm, dass die illustre Bildungsexperten-Runde hier vorlegt, ist trotzdem ein großer Wurf. Es ist beachtlich und erfreulich. Das ist allerdings nicht verwunderlich. Es entspricht ziemlich genau dem, was wir schon lange fordern – zum Beispiel:
- ‚Schulaufsicht auf Qualität und Leistung konzentrieren‘
- ‚Leistung fördern – unten und oben‘
- ‚Unterrichtsqualität verbindlich definieren‘
- ‚Basiskompetenzen sprich Lesen, Schreiben und Rechnen trainieren – verbindlich und systematisch‘
- ‚verbindliche Standards für sprachliche Bildung Sprachförderung ab dem dritten Lebensjahr‘
Vier wichtige Punkte fehlen im Sofortprogramm: Lehrkräfte entlasten – Bürokratie abbauen, Gewalt an Schulen konsequent bekämpfen, die Radikal-Inklusion beenden und die unkontrollierte Zuwanderung stoppen. Sie belastet massiv unser Schulsystem. Die AfD wird auch sie umsetzen, sobald sie in der Regierungsverantwortung ist.“
Harm Rykena
