Alfred Dannenberg zur Bejagung des Wolfes: „Der Gesetzentwurf der Bundesregierung ist halbherzig und bleibt deutlich hinter den Forderungen zurück“

von AfD Presse

Der Bundestag berät derzeit über einen Gesetzentwurf, der die Entnahme von Wölfen erleichtern soll. Geplant ist, dass die Bundesländer die Jagd vom 1. Juli bis zum 31. Oktober dort erlauben, wo der Fortbestand der Spezies gesichert ist. Dem Deutschen Jagdverband und dem Deutschen Bauernverband gehen die Pläne nicht weit genug.

Dazu Alfred Dannenberg, agrarpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:

„Der Gesetzentwurf der Bundesregierung ist ein erster Schritt, aber abgesehen davon, dass er viel zu spät kommt, greift er zudem deutlich zu kurz. Tierhalter und Jäger brauchen weitergehende Befugnisse, um die zunehmenden Schäden durch Wölfe effektiv zu begrenzen. Die vorgeschlagene Jagdzeit von Juli bis Oktober reicht nicht aus. Geboten ist eine Ausdehnung auf die Wintermonate. Halbherzige Maßnahmen sind hier fehl am Platz. Niedersachsen muss als eines der am stärksten betroffenen Bundesländer sofort handeln und die Umsetzung konsequent vorantreiben. Es ist absehbar, dass das grüne Umweltministerium jede Maßnahme verzögern wird – ein solcher Widerstand kostet aber einen unerträglichen Blutzoll bei unseren Weidetieren und gefährdet die Existenz von Tierhaltern.“

Alfred Dannenberg