Alfred Dannenberg zum Umgang mit Niedersachsens Gänsepopulation: „Explodierende Bestände, wachsende Schäden – AfD fordert Jagd bis Ende Februar“

von AfD Presse

Gestern endete in Niedersachsen die Jagdzeit auf Wildgänse – obwohl deren Bestände seit Jahren stark wachsen. Hunderttausende Wildgänse überwintern und rasten inzwischen im Land. Mit ihrem Antrag fordert die AfD-Fraktion deshalb eine deutliche Ausdehnung der Jagdzeit (Drucksache 19/9350).

Dazu Alfred Dannenberg, agrarpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:

„Niedersachsen erlebt seit Jahren eine enormes Wachstum der Gänsebestände. Die Folgen sind massive Fraßschäden und Verkotungen auf Acker- und Grünland, erhebliche Ertragseinbußen bis hin zu Totalausfällen sowie die zunehmende Verdrängung bedrohter Bodenbrüter. Gleichzeitig steigt mit den hohen Gänsekonzentrationen das Risiko, dass sich die Vogelgrippe ausbreitet. Die Schäden für Landwirte, Kommunen und den Naturschutz sind längst offensichtlich. Trotzdem endet jedes Jahr am 15. Januar die Jagd, während die Probleme weiter anwachsen. Das ist Realitätsverweigerung. Wer die Bestände wirksam regulieren will, muss die Jagd bis Ende Februar ermöglichen. Auch in Vogelschutzgebieten, wo die Jagdzeit aktuell sogar am 30. November endet, muss die Gänsejagd ausgeweitet werden, wenn dort oder im Umland massive Schäden entstehen. Artenschutz und Jagd sind kein Gegensatz, sondern gehören zusammen. Die AfD benennt die Probleme klar und fordert Maßnahmen, die wirken. Die Jagd ist und bleibt ein vergleichsweise kostengünstiger, bewährter und wirksamer Bestandteil des Gänsemanagements.“

Alfred Dannenberg