Immer mehr Hintergründe und Details werden zu den tödlichen Schüssen in Stade bekannt. Des 45-jährige mutmaßliche Täter ist, laut Medienberichten, türkischer Staatsbürger. Die Staatsanwaltschaft bewertet die Taten aufgrund des Vorliegens von Mordmerkmalen wie Heimtücke und niedere Beweggründe als Mord. Unter den sechs Toten sind drei Mitarbeiter des Jugendamtes der Region Hannover und drei der Jugendhilfeeinrichtung in Stade.
Dazu Stephan Bothe, innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:
„Die schreckliche Tat erschüttert ganz Deutschland. Hier geht es nicht nur um ein Familiendrama mit entsetzlichen Folgen. Es geht auch um einen Anschlag auf unsere friedliche Gesellschaft. Alle Fakten müssen auf den Tisch und rasch entsprechende Konsequenzen gezogen werden.Die staatlichen und nichtstaatlichen Migrationsvereine, denen auch die Unterstützerin des Tatverdächtigen angehörte, müssen sofort ausnahmslos auf den Kopf gestellt und überprüft werden. Mitarbeiter des Jugendamtes dürfen nicht mehr alleine gelassen werden, wenn sie mit gewaltbereiten Problemfällen konfrontiert sind. Ihnen muss ein Sicherheitsdienst zur Seite gestellt werden. Sie repräsentieren wie Polizisten, Rettungskräfte und Lehrer den Staat und brauchen besonderen Schutz.
Auch wenn noch offen ist, ob der Täter Angehöriger eines Clans ist, müssen seine Netzwerke untersucht werden. Wie konnte er so schnell an die Waffe kommen? Woher hatte er die Kenntnisse über den Schusswaffengebrauch? Die Landesregierung darf nicht länger friedliebende, legale Waffenträger drangsalieren, sondern muss sich auf diejenigen konzentrieren, die solche Taten begehen. Weiterhin muss sich die Landesregierung dafür einsetzen, dass Aufenthaltstitel bei Ausländern regelmäßig kontrolliert werden. Tatbestände, die zum Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit führen, sollten im Staatsangehörigkeitsrecht verfassungskonform ausgeweitet werden. Es ist unerträglich, dass Menschen mit einer solchen Verachtung für unsere staatlichen Institutionen und menschliches Leben unbehelligt unter uns weilen.“
Stephan Bothe
