Auf neun außerordentlichen Betriebsversammlungen erläutert der VW-Vorstandsvorsitzende Oliver Blume der Belegschaft das rigorose Sparprogramm des Konzerns. Heute spricht er in Emden und Zwickau. Daniela Cavallo, die Vorsitzende des Konzernbetriebsrates, warnte gleichzeitig, dass sogar 115.000 Arbeitsplätze wegfallen könnten.
Dazu Omid Najafi, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:
„Als würde man einem schweren Autounfall in Zeitlupe zusehen und niemand reißt das Steuer herum! Das Management schiebt die Schuld am Desaster auf die unvorteilhafte Weltlage. Dabei sind sie seit Jahren mit der weltfremden links-grünen Agenda unterm Kopfkissen zu Bett gegangen, um sie tagsüber von Zwickau bis Emden umzusetzen. Die Politik, allen voran Ministerpräsident Olaf Lies, beweist unterdessen Schauspieltalent als empörte Wortführer der besorgten VW-Belegschaft. Dabei setzten ihre Entscheidungen die Leitplanken für die Schnellstraße ins Verderben. Ihre aktuellen Lösungsansätze wie das Umschwenken auf die Rüstungsproduktion sind mehr Provisorien als echte Perspektiven. Was jetzt wirklich nötig ist: Umgehende Abschaffung der CO2-Steuer. Deutschland braucht bezahlbare und verlässliche Energie. Das Hochfahren grundlastfähiger Kraftwerke würde die Strompreise stabilisieren. Überflüssig sind zudem zahllose bürokratische Schranken und Vorschriften. Am wichtigsten: Den Firmen endlich die nötige Freiheit zurückzugeben, sich die Märkte mit Unternehmergeist und Ingenieurskunst zurückzuerobern. Die AfD fordert all das schon seit Jahren.“
Omid Najafi
