Krisensitzungen, Demonstrationen, Ultimaten und immer neue Erkenntnisse zur düsteren Situation des Unternehmens: Der VW-Konzern kämpft ums Überleben. Die Hälfte seiner Modelle sind nicht marktfähig und sollen eingestellt werden. Manchen Medienberichten zufolge sind es schon 120.000 Arbeitsplätze, die der Konzern abbauen will.
Dazu Klaus Wichmann, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:
„Für den Konzern geht es um die Existenz. Niedersachsen droht die größte wirtschaftliche Katastrophe in seiner Geschichte. Alles gehört jetzt auf den Prüfstand. Ganz oben auf der Streichliste stehen die VW-Aufsichtsratsposten von Ministerpräsident Olaf Lies und der grünen Kultusministerin Julia Willie Hamburg. Um es klar zu sagen: Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat – schlimm genug – während der Katastrophe nur Tennis gespielt. Lies und Hamburg haben sie aktiv herbeigeführt. Politisch sind das ihre Massenentlassungen und ihre Standortschließungen!
Von Einsicht bei beiden bislang keine Spur. Aber wer in dieser Lage am Sessel klebt, zeigt, dass ihm die persönliche Position wichtiger ist, als das Schicksal eines wankenden Konzerns und hunderttausende Arbeitsplätze. Die Rettung für VW fängt damit an, dass in den Aufsichtsrat Kompetenz einzieht – Experten statt Wünsch-Dir-Was-Amateure. Angesichts der dramatischen Situation wiederholen wir zudem unsere dringende Forderung an die Landesregierung, eine Sondersitzung des Landtages einzuberufen. Olaf Lies und Julia Willie Hamburg müssen sich der Debatte im Parlament stellen!“
Klaus Wichmann
