Der Krieg im Nahen Osten hat die Preise für Gas und Kraftstoffe explodieren lassen. Das Niedersächsische Umweltministerium fordert entschlossenes Handeln für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung. Für den Hafenstandort Wilhelmshaven zeigt die aktuelle Lage noch eine weitere Schwachstelle: die zunehmende Anfälligkeit globaler Lieferketten.
Dazu Thorsten Moriße, Sprecher für Häfen und Schifffahrt der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:
„Gefährdete Seegebiete wie die Straße von Hormus veranlassen Reedereien dazu, Routen zu ändern oder ganz auszusetzen. Verzögerungen und Unsicherheiten sind bereits Realität – auch für Wilhelmshaven. Gerade deshalb muss der Jade-Weser-Port als Deutschlands einziger Container-Tiefwasserhafen politisch stärker abgesichert werden. Wilhelmshaven ist kein Randstandort, sondern ein strategischer Baustein der deutschen Hafeninfrastruktur. Hier geht es nicht nur um einzelne Schiffsanläufe, sondern um Arbeitsplätze, Investitionen und wirtschaftliche Stabilität für die gesamte Region. Unser Hafen braucht verlässliche Rahmenbedingungen und eine entschlossene Unterstützung. In Zeiten globaler Krisen darf sich Deutschland keine Schwächung seiner logistischen Schlüsselstandorte leisten. Wilhelmshaven muss als stabiler Hafenstandort gesichert und weiterentwickelt werden – wirtschaftlich, infrastrukturell und politisch.“
Thorsten Moriße