Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer feiert heute in Wilhelmshaven sein 40-jähriges Bestehen. Das Wattenmeer gilt als eines der bedeutendsten Naturgebiete Europas. Es ist seit 2009 UNESCO-Weltnaturerbe.
Dazu Thorsten Moriße, Abgeordneter der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag aus Wilhelmshaven:
„Vier Jahrzehnte Nationalpark Wattenmeer sind ein Anlass zum Innehalten – aber kein Grund zur Selbstzufriedenheit. Während die Landesregierung heute feiert, gerät das Weltnaturerbe durch ideologisch getriebene Energie- und Industriepolitik zunehmend unter Druck. Offshore-Windparks in industriellem Maßstab, kilometerlange Kabeltrassen durch sensible Wattflächen und LNG-Infrastruktur in Schutzgebieten hinterlassen massive Spuren in einem empfindlichen Ökosystem. Bauarbeiten, Schiffsverkehr und industrielle Nutzung verdrängen Zug- und Brutvögel aus ihren Rast- und Nahrungsgebieten, gleichzeitig steigt das Risiko schwerer Havarien in der Deutschen Bucht. Ein einziger Unfall könnte verheerende Folgen haben. Zum Jubiläum fordert die AfD ein Umdenken: Echter Schutz statt weiterer Industrialisierung. Der Erhalt dieses einzigartigen Naturraums muss Vorrang haben – vor ideologischen Großprojekten und kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen. Wer das Weltnaturerbe wirklich schützen will, darf das Wattenmeer nicht zur Industriezone machen.“
Thorsten Moriße