Morgen wird im hannoverschen Niedersachsenstadion das 136. Derby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig ausgetragen. Daniela Behrens, Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, kritisiert über die Medien Vereine und Fans. Sie wirft ihnen Tatenlosigkeit vor und attestiert ihnen ein Pyro- und Gewaltproblem.
Dazu Stephan Bothe, innen- und sportpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:
„Anstatt immer wieder völlig anlasslos Öl ins Feuer zu gießen, rate ich unserer Innenministerin es einmal damit zu versuchen, vorurteilsfrei einen emotionalen Fußballabend zu erleben. Auch wenn sie als bekennende Anhängerin des SV Werder Bremen mit diesem Derby und beiden Traditionsvereinen nichts anzufangen weiß, sollte sie den Anhängern auf beiden Seiten nicht schon ihre Vorfreude mit völlig unbegründetem Alarmismus vermiesen. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache und sie besagen, dass die Spiele am friedlichsten sind, wenn die Innenministerin auf überzogene Maßnahmen wie den Einsatz von mehreren Wasserwerfern im Stadion verzichtet. Sie missbraucht damit die Polizei und die in ihrer überwältigenden Mehrheit friedlichen Fans für ein durchsichtiges Manöver. Sie will damit von ihrem Versagen in Sachen Innerer Sicherheit ablenken. Gerade erst mussten wir feststellen, dass Messerangriffe, Vergewaltigungen und Ausländerkriminalität in Niedersachsen stark angestiegen sind beziehungsweise sogar einen neuen Höchststand erreicht haben. Machen Sie Ihre Arbeit, und kümmern Sie sich um die wirklichen Probleme, Frau Innenministerin!
Wir als Fraktion der AfD im Landtag wissen um die Bedeutung eines der traditionsreichsten Derbys für die Fußballfans. Die immergleiche Erzählung der Innenministerin von den ach so gewaltbereiten Fußballfans decken wir durch unsere Anfragen als das auf, was sie sind: Märchen! Das werden wir auch nach diesem Derby tun. Wenn Werder Bremen-Anhängerin Behrens etwas für die Sicherheit in niedersächsischen Stadien tun will, kann sie ja bei den Bremer Antifa-Fans anfangen. Diese haben in den vergangenen Jahren nämlich mehrmals und teilweise gemeinsam mit ebenfalls linksextremen Anhängern des FC St. Pauli unter anderem in Hannover – im Niedersachsenstadion! – und in Delmenhorst Fußballfans brutal angegriffen und verletzt.
Unseren friedlichen niedersächsischen Fußballfans wünschen wir ein bewegendes und spannendes Fußballfest in besonderer Flutlichtatmosphäre. Möge der Bessere gewinnen!“
Stephan Bothe