Innenministerin Daniela Behrens stellte heute die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2025 vor. Die (Teil-)Legalisierung des Cannabis-Konsums bewirkt einen erheblichen Rückgang im entsprechenden Deliktsfeld, was auch Auswirkungen auf den geringfügigen Rückgang der Gesamtkriminalität hat. Problemfelder bleiben Ausländer- und Messerkriminalität.
Dazu Stephan Bothe, innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im niedersächsischen Landtag:
„Und jährlich grüßt das Murmeltier, könnte man die Vorstellung der PKS 2025 zusammenfassen. Auch wenn insgesamt weniger Taten im Jahr 2025 zu verzeichnen waren, sind die Jubelmeldungen der Innenministerin unangebracht. Der Rückgang geht im Wesentlichen auf deutlich weniger Taten im Bereich der Rauschgiftkriminalität zurück. Die erfolgte Teil-Legalisierung durch das Cannabisgesetz wird aber aus polizeilicher Sicht sogar negativ bewertet. Die Polizei hat dadurch einen schlechteren Zugang zu Drogenhändlern, die nun mit erheblichen Rauschgiftmengen ihren Geschäften nachgehen können.
Teilweise deutlich ansteigend sind die Deliktsbereiche, die für den Bürger besonders belastend sind: Messerangriffe haben um 4,24 Prozent zugenommen, Vergewaltigungen um 11,28 Prozent und sexueller Missbrauch von Kindern um 9,45 Prozent! Die Fallzahlen von Messerangriffen haben damit ein neues Allzeithoch erreicht. Bemerkenswert ist hier insbesondere, dass Taten, bei denen ein Messer ‚lediglich‘ mitgeführt wird, nicht einmal in die Statistik einfließt und der Ausländeranteil mit 44 Prozent extrem überproportional ist. Auch hier verschleiert die Statistik das wahre Ausmaß, da Doppelstaatler mit deutscher Staatsangehörigkeit ebenfalls nicht ausgewiesen werden. In unseren Anfragen stellt sich aber regelmäßig heraus, dass deutsche Staatsangehörige noch über eine weitere nichtdeutsche Staatsangehörigkeit verfügen!
Ebenfalls im Bereich der häuslichen Gewalt wird der Elefant im Raum durch die Innenministerin und ihren Polizeipräsidenten konsequent ignoriert. Während Betroffenenverbände wie ‚Frauenhauskoordinierung e. V.‘ davon berichten, dass 2024 über zwei Drittel der Frauen in Frauenhäusern einen Migrationshintergrund haben, erwähnt die Landesregierung diesen Umstand nicht einmal. Wer aber Hintergründe von Opfern und insbesondere Tätern aus politischen Gründen verschweigt, ist nicht ernsthaft an der nachhaltigen Bekämpfung dieses Kriminalitätsphänomens und an Opferschutz interessiert. Vielmehr setzt er sich dem Verdacht aus, Täter- vor den Opferschutz zu stellen, wie wir es kürzlich auch in Berlin-Neukölln erleben mussten, wo einem vergewaltigten Mädchen keine Hilfe zuteilwurde, um islamische Täter zu schützen.“
Stephan Bothe