Omid Najafi zum Absturz des Wohnungsbaus: „Grüne Ideologie am Steuer – Wohnungsbau am Boden“

von AfD Presse

„Der Absturz beim Neubau ist beispiellos“, mit diesen Worten beschreibt Susanne Schmitt, Direktorin des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen (vdw), heute die Lage am Wohnungsmarkt. In Niedersachsen wurden letztes Jahr nur noch 1236 Wohneinheiten fertiggestellt gegenüber 2061 im Jahr 2022 – ein Rückgang von fast 40 Prozent. Für 2025 wird ein weiteres Sinken auf nur noch 952 Wohnungen erwartet. Dabei müssten allein in der Landeshauptstadt und in der Region Hannover jährlich 5420 Wohnungen entstehen, um den Bedarf zu decken – so das Pestel-Institut.

Dazu Omid Najafi, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:

„Was wir erleben, ist ein Wohnbaustillstand mit Ansage. Mit immer neuen Sanierungspflichten und Bauvorschriften treibt die Politik die Krise selbst voran – unter dem Vorwand des Klimaschutzes. Der Neubau bleibt dabei auf der Strecke. Die Preise steigen. Selbst die sozialorientierten Wohnungsunternehmen warnen: Ohne Förderung müsste die Miete bei Neubauwohnungen mehr als 18 Euro pro Quadratmeter kosten – für normale Haushalte unbezahlbar. Die Kosten für Beton, Zement und Baumaterialien explodieren – nicht zufällig, sondern als direkte Folge einer Energiepolitik, die Grundlastkraftwerke abschaltet und Energie künstlich verteuert. Wer noch glaubt, unter diesen Bedingungen sei günstiger Wohnraum möglich, verwechselt Wunschdenken mit Realität. Für mehr erschwingliche Wohnungen statt teuren Perfektionismus muss der Sanierungszwang ausgesetzt werden, die Baustandards müssen gesenkt werden, Fördermittel dürfen nicht ideologische Projekte subventionieren, sondern an bezahlbare Mieten gekoppelt werden. Wohnen ist ein Grundbedürfnis. Die aktuelle Politik macht es zum Luxusgut. Nicht Klima-Ideologie, sondern klare Prioritäten und soziale Vernunft müssen den Wohnungsbau wieder auf Kurs bringen.“

Omid Najafi