In Niedersachsen und Bremen fehlen nach aktuellen Berechnungen rund 130.000 Wohnungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Pestel-Instituts. Steigende Baukosten, hohe Finanzierungskosten und rückläufige Genehmigungszahlen haben den Wohnungsbau insbesondere in Ballungsräumen massiv gebremst und den Mangel weiter verschärft.
Dazu Omid Najafi, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:
„Wir haben es nicht mit einem neuen Problem zu tun. Es ist seit Jahren hausgemacht. Der Bedarf steigt, doch der Wohnungsbau wird systematisch ausgebremst. Illegale Einwanderung erhöht den Druck auf den Markt, während das Baugewerbe durch überzogene Klimaauflagen, politisch verteuerte Energie und lähmende Bürokratie an die Wand gefahren wird. Die Kosten für Baustoffe wie Beton haben sich seit 2020/2021 teils mehr als verdoppelt, Grundstückspreise explodieren – befeuert durch das ungezügelte Gelddrucken der Europäischen Zentralbank, einem der Entstehungsgründe für die AfD. Bezahlbares Bauen ist unter diesen Bedingungen kaum noch möglich. Die Folgen sind offensichtlich: ein kollabierender Wohnungsmarkt und immer weniger Wohnraum für die eigene Bevölkerung. Die AfD fordert einen Kurswechsel: Kraftwerke hochfahren, Energiepreise senken, ideologiegetriebene Klimapolitik beenden. Selbst die EU zieht inzwischen die Notbremse. In Brüssel hat man erkannt, was Deutschland und Niedersachsen ignorieren: Die Klimapolitik zerstört das Baugewerbe – und damit erschwingliches Wohnen.“
Omid Najafi