Jessica Schülke zur Finanzlage und politischen Agenda des Oldenburgischen Staatstheaters: „Weniger Ideologie und mehr wirtschaftliches Handeln muss die Devise sein!“

von AfD Presse

„Vulvenfalten“ auf dem „queerfeministischen Jahrmarkt“: Das Oldenburgische Staatstheater fällt mit besonders links-absurden Veranstaltungen auf. Gleichzeitig wird in 2025 der Eigenfinanzierungsanteil des Hauses von 17,5 Prozent aller Voraussicht auf 12,1 Prozent sinken. Die AfD-Fraktion befragte das Ministerium für Wissenschaft und Kultur nach politischer Positionierung und finanzieller Situation der Einrichtung, die als eines von drei niedersächsischen Staatstheatern aus dem Landeshaushalt finanziert wird (Drucksache 19/7669).

Dazu Jessica Schülke, kulturpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:

„Weniger politische Vorlieben und mehr wirtschaftliches Handeln – das muss die Devise sein. Landeszuschüsse für öffentliche Bühnenbetriebe sind gezielt an Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Generierung von Eigenmitteln zu koppeln. Damit wird der Kunstfreiheit überhaupt keinen Abbruch getan, sondern die künstlerische und gesellschaftliche Pluralität gestärkt. Die Eigenfinanzierungsanteile der niedersächsischen Theater sollten sich in einem ersten Schritt eher in Richtung 25 Prozent entwickeln.

Auch am Oldenburgischen Staatstheater ist das Musiktheater die teuerste Sparte. Hier sollte man überlegen, ob es nicht Sinn macht, sich stärker nach dem sogenannten Stagione-System mit nur wenigen Produktionen pro Saison und projektbezogenen Verträgen für mehr Flexibilität und besserer Kostenkontrolle zu richten.

Kritisch zu hinterfragen sind Veranstaltungen wie „Vom Versuch, nicht weiß zu denken“ oder der ‚Sheros- Jahrmarkt‘, mit Vulvenfalten und Dosenwerfen gegen patriarchalische Strukturen. Und warum beteiligt sich das Staatstheater Oldenburg über seine ‚Sparte 7‘ an der Aktion ‚Solidarisch in der Migrationsgesellschaft‘? Letztere agitiert gegen die EU-Grenzpolitik und gegen die Flüchtlings-Bezahlkarte.

Diese Beispiele zeigen die politische Einflussnahme aus dem linksgrünen Spektrum. Sie gefährdet die geistige Offenheit und die künstlerische Pluralität. Wir fordern: Die Theater dürfen nicht länger ihre Bühnen als unwidersprochenen Spielraum für linke Ideologien zweckentfremden.“

Jessica Schülke