Jessica Schülke zum neuen Kant-Museum in Lüneburg: „Für Niedersachsen eine große Bereicherung!“

von AfD Presse

Im Anbau des Ostpreußischen Landesmuseums in Lüneburg ist ein neues Museum zu Ehren des Philosophen Immanuel Kant, der aus dem ostpreußischen Königsberg – heute Kaliningrad – stammte, eröffnet worden. Der rund acht Millionen Euro teure Neubau widmet sich auf drei Ebenen dem Leben und Werk eines der größten Philosophen der Menschheitsgeschichte.

Dazu Jessica Schülke, kulturpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:

„Immanuel Kant fordert uns auf: ‚Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.‘ Er macht aus Untertanen mündige Bürger – eine Botschaft, die heute wichtiger ist denn je. Seine Erkenntnistheorie und der kategorische Imperativ, nach dem moralisches Handeln an allgemein gültigen Prinzipien auszurichten ist, prägen Philosophie und Moral bis heute. Kants Schrift ‚Zum ewigen Frieden‘ ist ein Meilenstein politischer Philosophie – und eine schallende Ohrfeige für eine westliche Politik, die Werte predigt, aber ihre Nationen destabilisiert. Kant setzt auf Frieden, Diplomatie und rechtsbasierte internationale Ordnung. Zentralistische Superstaaten, wie sie die EU träumt, führen unweigerlich in seelenlosen Despotismus. Kant ruft uns zu Zusammenarbeit, Verständigung und vorausschauendem Denken auf. Seine Vision eines dauerhaften Friedens ist heute ebenso aktuell wie vor über 200 Jahren. Als AfD orientieren wir unser Handeln an diesem Prinzip: Frieden bewahren, souveräne Staaten stärken, Ideologiegestützte Interventionen ablehnen. Das Museum in Lüneburg würdigt nicht nur einen der größten Denker der Menschheitsgeschichte, sondern erinnert zugleich an die geistige Tradition Ostpreußens – ein Zentrum europäischer Gelehrsamkeit. Für Niedersachsen sind diese 500 Quadratmeter ‚Kant pur‘ eine unschätzbare Bereicherung.“

Jessica Schülke