Auch in den nächsten sieben Jahren wird es keine Exzellenzuniversität in Niedersachsen geben. Zu den gescheiterten Bewerbungen der Medizinischen Hochschule Hannover, der Leibniz-Universität Hannover und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg nahm Wissenschaftsminister Falko Mohrs heute in einer Pressekonferenz Stellung: Man dürfe sich nicht entmutigen lassen und müsse seine Hausaufgaben machen.
Dazu Jessica Schülke, wissenschaftspolitische Sprecherin der der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag.
„Schönreden kann er, Exzellenz nicht. Unter Minister Mohrs sind Niedersachsens Hochschulen wieder einmal leer ausgegangen. Wenn dann in sieben Jahren erneut geprüft wird, wird unser Bundesland mit seinem 120 Hochschulen seit 21 Jahren ohne Exzellenztitel dastehen! Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass der Exzellenzstatus keineswegs das Nonplusultra wissenschaftlicher Brillanz ist, auch wenn es so verkauft wird. Kritikwürdig sind unter anderem die bürokratischen, überdimensionierten Anforderungen im Bewerbungsverfahren sowie Auswahlkriterien, die wenig mit Wissenschaft aber umso mehr mit links-grünem Zeitgeist zu tun haben.
Dennoch steht das dreifache niedersächsische Versagen vor der Exzellenzkommission für Mittelmaß und Zweitklassigkeit. Auch in diversen internationalen Rankings sucht man die niedersächsischen Universitäten vergebens auf den vorderen Plätzen. Eine Uni-Reform ist ebenso dringend nötig, wie eine Überarbeitung der Exzellenz-Strategie. Die AfD-Fraktion hat die nötigen Maßnahmen schon mehrfach vorgelegt.“
Jessica Schülke
