Alfred Dannenberg zur AfD-Forderung nach Maßnahmen gegen das Jakobskreuzkraut: „Nicht länger zusehen, wie sich die giftige Pflanze ungebremst ausbreitet!“

von AfD Presse

„Das Jakobskreuzkraut vergiftet Nutztiere, bedroht die Landwirtschaft und gelangt inzwischen sogar in Honig. Verantwortlich sind leberschädigende Pyrrolizidinalkaloide. Diese Giftstoffe bleiben auch im Heu und in der Silage wirksam. Mit ihrem Antrag (Drucksache 19/8272) fordert die AfD-Fraktion die Landesregierung auf, das Jakobskreuzkraut mit einer landesweiten Strategie zu bekämpfen. Die Pflanze breitet sich auch aufgrund der zunehmenden extensiven Flächennutzung immer weiter aus.

Dazu Alfred Dannenberg, agrarpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:

„Schon geringe Mengen Jakobskreuzkraut im Futter können den Tod von Tieren bedeuten – und damit zu empfindlichen Einschnitten für die Höfe führen. Unsere Landwirte und Tierhalter dürfen mit dieser Herausforderung nicht allein gelassen werden, und auch der Verbraucher muss geschützt werden. Tiergesundheit, Futtermittelsicherheit und Wirtschaftlichkeit vieler Betriebe stehen auf dem Spiel. Wir verlangen eine landesweite Aufklärungsoffensive und den Einsatz von Drohnen und Laserstrahlen, um die Pflanze punktgenau zu bekämpfen. Nützlinge wie Blutbär-Raupen, die sich vom Jakobskreuzkraut ernähren, müssen vermehrt eingesetzt werden. Auch braucht es rechtliche Möglichkeiten für den gezielten Einsatz von Herbiziden. Nicht nur auf Weiden und Wiesen, sondern auch entlang von Straßenrändern und Bahndämmen muss der zum Teil unkontrollierten Ausbreitung von Jakobskreuzkraut Einhalt geboten werden. Es geht nicht darum, eine heimische Art auszurotten – wir dürfen nicht länger zusehen, wie sie sich ungebremst ausbreitet und zur Gefahr für Mensch und Tier wird.“

Alfred Dannenberg