Energie-Klartext in Hannover: Marcel Queckemeyer über geschredderte Rotorenblätter, ukrainische Kernkraftwerke und eine AfD in Regierungsverantwortung

von AfD Presse

Am Rednerpult: Der AfD-Landtagsabgeordnete Marcel Queckemeyer, stellvertretender energiepolitischer Sprecher der AfD-Fraktion

Unter dem vielversprechenden Motto „Das Ende der Ampel“ empfing der Bundestagsabgeordnete Jörn König am 29. Juni seinen Kollegen Peter Boehringer und unseren Fraktionsabgeordneten Marcel Queckemeyer in Hannover im Rahmen der Veranstaltung „Bundestag beim Bürger“.

Marcel Queckemeyer, stellvertretender energiepolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, stellte eine gemeinsame Ausarbeitung mit seinem Ausschusskollegen Ansgar Schledde vor, und referierte zunächst anhand von Grafiken zum Thema Energie. Im Ausland macht man sich über Deutschlands Energiepolitik und Atomausstieg lustig. Die Niederlande bauen zwei neue Atomkraftwerke – eines davon nur, um Deutschland zu beliefern. In Finnland ist nach dem Anschluss eines weiteren Atomkraftwerks der Strompreis um 75 Prozent gefallen. Währenddessen will uns Wirtschaftsminister Habeck glaubhaft machen, dass die Kernkraft eine Hochrisikotechnologie sei, ukrainische Atomkraftwerke seien aber trotz des Kriegs „in Ordnung, solange die Dinger sicher laufen“!

Aus Marcel Queckemeyers Sicht ist ein wesentliches Problem der Energiewende der enorme Flächenverbrauch für die Photovoltaik- und Windkraftanlagen. „Dabei bringt die installierte Leistung rein gar nichts ohne Sonne und Wind, eine Zusatzversorgung ist nötig.“ Das Entsorgungsproblem ist immer noch nicht gelöst – Rotorblätter werden geschreddert und als Unterbau für den Straßenbau wiederverwertet. Zum Wasserstoff und zu Niedersachsen als selbsternanntem Wasserstoffland Nummer eins merkte er an, dass die Herstellung eines Kilogramms Wasserstoff neun Liter Wasser benötigt. Wie passt das damit zusammen, dass die Bürger wegen der angeblichen Trockenheit dazu angehalten werden, sparsam mit Wasser umzugehen? Geothermie ist seiner Meinung nach auch keine Lösung in Niedersachsen. Denn dafür muss gefrackt werden, wie für die Gasgewinnung. Die Erdwärme ist also auch keine Lösung, ihre Gewinnung ist dennoch gesetzlich vorgegeben. „Gesetze kann man aber ändern, spätestens in fünf Jahren, wenn die AfD endlich in Regierungsverantwortung steht!“

Fingerzeig der Vernunft: Die Photovoltaik- und Windkraftanlagen bringen rein gar nichts, wenn Sonne und Wind ausbleiben
Redner Peter Boehringer ist stellvertretender Bundessprecher der AfD und Bundestagsabgeordneter

Nicht nur die Energiewende, sondern auch weitere sinnbefreite grüne Ideologien und die Lebenslügen der Altparteien werden die Ampel zerbrechen lassen, ist sich Peter Boehringer sicher. Das Ziel der AfD ist deswegen nicht nur, die Ampelregierung abzulösen, sondern den politischen Lügen ein Ende zu setzen. Lebenslügen, die vor zehn Jahren mit der Eurorettungspolitik anfingen. Hinzu kam die Lebenslüge der bereichernden Zuwanderung. Wokismus oder Kulturmarxismus verstellt zunehmend den Blick für Fakten und Realität. CO2-Religion, Heizungswahn und Klimahysterie runden das ideologisch verfälschte Bild ab. Ganz zu schweigen von der angeblichen Corona-Pandemie und vom Hitzetod in einem der kältesten Länder der Welt. Zum politischen Lügenkonstrukt gehören auch das Leugnen jeglichen Zusammenhangs zwischen Zuwanderung, Wohnungsnot und Kriminalität und die ökonomische Lebenslüge der Aufgabe der Gelddeckung. Diese hat eine nie dagewesene Geldvermehrung ermöglicht. In einem funktionierenden Geldsystem muss aber das Gleichgewicht zwischen Gütermenge und Geldmenge stets wiederhergestellt werden. Inflation, Hyperinflation, Deflation gehen immer auf Kosten der Bürger. „Inflation ist kein Fluch“, wusste schon Bundeskanzler Ludwig Erhard in den 60er Jahren, „sondern das Ergebnis einer verbrecherischen Politik“. Ergo: Die meisten Politiker der Altparteien in Berlin könnten ganz gut zum Schema der Logik Ludwig Ehrhard‘s passen. Denn wenn die große Mehrheit die gleichen Lebenslügen teilen, gibt es kaum noch Unterschiede zwischen den Parteien. Aber wir sind auf einem guten Wege, und machen den Unterschied. Friedrich Merz wollte die AfD von zehn auf fünf Prozent schrumpfen. Seitdem haben wir uns in den Umfragen von zehn auf 20 Prozent verdoppelt! Wir werden die CDU halbieren, nicht umgekehrt. Und wir stehen vor einer historischen Aufgabe, mahnt Peter Boehringer: Wohin uns die Auswirkungen der eingeleiteten Deindustrialisierung und der Massenmigration führen, lässt die Fallhöhe Deutschlands erahnen. Unter den rund 80 Gästen waren auch prominente Vertreter aus Politik und Wirtschaft welche einen kurzweiligen und interessanten Abend erlebten. Es bleibt spannend.

Frank Hellmold, Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Landtag, und der Bundestagsabgeordnete Jörn König (v.l.)
Fotoshooting am Ende eines kurzweiligen und interessanten Abends: Der Landtagsabgeordnete Omid Najafi neben Jörn König, Peter Boehringer und Marcel Queckemeyer (v.l.)

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