In der gestrigen 42. Sitzung des Petitionsausschusses stand die Eingabe „Stopp des weiteren Ausbaus von Windkraftanlagen“ (01162/89/19) auf der Tagesordnung. Erneut wurde deutlich: Der derzeitige Kurs der Landesregierung bleibt ideologisch geprägt.
Dazu Holger Kühnlenz, petitionspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:
„Die Landesregierung plant weitere Windkraftanlagen, obwohl Netz- und Speicherkapazitäten für einen Ausbau nicht ausreichen. Die nördlichen Bundesländer erzeugen große Mengen Windstrom, doch Niedersachsen kann nur einen Teil selbst verbrauchen – zusätzliche Anlagen führen daher nicht automatisch zu mehr nutzbarer Energie. Ein weiterer Ausbau ist auch deswegen nicht notwendig, weil bereits heute jährlich Kosten in Milliardenhöhe entstehen, um überschüssigen Strom ins Ausland zu verkaufen und Netzüberlastungen zu vermeiden. Windstrom ist außerdem volatil und wetterabhängig. Im Sinne echter Technologieoffenheit müssen auch andere, insbesondere grundlastfähige Energieformen stärker berücksichtigt werden. Zudem brauchen wir einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Ressourcen – es sollen nicht ständig neue Flächen ausgewiesen und bebaut werden. Das Windflächenbedarfsgesetz muss überdacht werden.“
Holger Kühnlenz