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++ SPD kassiert 1.-Mai-Ansage von AfD! ++

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Tag der Rede

Rede von

  • Jürgen Pastewsky

    Jürgen Pastewsky

    Schriftführer des Landtages

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    Beschreibung

    ++ SPD kassiert 1.-Mai-Ansage von AfD! ++

    Es ist die pure Farce: Die ehemalige Arbeiterpartei SPD wird mit Lars Klingbeil von jemandem geführt, der niemals wertschöpfend gearbeitet hat.

    Zum ersten Mai versucht die Kreißsaal-Hörsaal-Plenarsaal-Fraktion, dem frühaufstehenden Deutschland nochmal Honig ums Maul zu schmieren. Vergeblich!

    Stattdessen kriegt sie eine Ansage von Jürgen Pastewsky (AfD). Er findet: 24 der letzten 28 Jahre mit SPD-Regierung sind mehr als genug.

    Transkript

    Niedersächsischer Landtag

    19. Wahlperiode

    „SPD und sichere Beschäftigung von Arbeitern? Zwei Welten treffen aufeinander“

    Frau Präsidentin, verehrte Kolleginnen und Kollegen,

     

    ‚gute Arbeit zum Tag der Arbeit: Niedersachsen steht zu starker Mitbestimmung, Tarifbindung und sicherer Beschäftigung‘. Na dann liebe SPD, also der Termin ist wenigstens aktuell kurz vor dem ersten Mai, das war es dann aber auch schon.

     

    SPD und sichere Beschäftigung von Arbeitern? Zwei Welten treffen aufeinander. Eine Partei, die sich um die Interessen der arbeitenden Bevölkerung kümmert? Fragen Sie Sigmar Gabriel, wer die Partei der Arbeiter ist. Sie, liebe SPD, kümmern sich doch seit vielen Jahren vor allem um die, die nicht arbeiten.

     

    Interessiert es Sie, wie die Arbeitswelt aussieht? Wie es denen geht, die – wir haben es kürzlich aus Ihren Reihen gehört – ‚mistige Jobs‘ ausüben? SPD und Arbeiter? Warum steht dann jemand auf Bundesebene an der Spitze Ihrer Partei, der noch nie wertschöpfend gearbeitet hat? Wenigstens ist er Niedersachse.

     

    Der Ministerpräsident zeichnet eine Frau mit der höchsten Verdienstmedaille des Landes aus, die mit ihrer Politik die Automobilindustrie Deutschlands ruiniert und damit vor allem Volkswagen schadet.

     

    Sichere Beschäftigung? Ihre Politik – ich wiederhole es erneut – transformiert von Wohlstand in Armut. Ihre berüchtigten Wenden und Ihre verheerende Politik führen zu Deindustrialisierung und Vernichtung von Beschäftigungsmöglichkeiten. Der Präsident des Arbeitgeberverbandes, Dulger, sagt, es sei 5 nach 12, die jetzige Bundesregierung sei schlechter als die Ampel. Das muss man erstmal schaffen.

     

    Die SPD hat in 24 der letzten 28 Jahre auf Bundessebene regiert. Wer führt das Arbeitsministerium? In unserem Bundesland stellt diese Partei seit über 13 Jahren den Ministerpräsidenten. War da nicht genügend Zeit, sich um gute Arbeit zu kümmern?

     

    Frau Müller vom Verband der Automobilindustrie sagt: „Die Stimmung ist schlecht – die Lage ist noch schlechter.“ BDI-Präsident Leibinger: „Die Industrie ist im freien Fall.“ Heute lesen wir, dass Ines Zenke, Präsidentin des SPD-Wirtschaftsforums, es ein Alarmsignal nennt, dass 80 Prozent der Unternehmen der Regierung keine Reformen mehr zutrauen.

     

    Den Zehntausenden, die ihre Arbeitsplätze verlieren, nützen tolle Tarifverträge nichts mehr. Die Industrie wandert ab. Die Industriemesse hier in Hannover hat es aktuell erneut bewiesen. Oder gilt bei Ihnen der wirklich entlarvende wie abenteuerliche Satz unseres Wirtschaftsministers: „Lasst uns stolz sein auf das, was noch hier ist.“ Noch!!! Wenn es nicht so traurig wäre – könnte man lachen.

     

    Wenn man wie Sie eine völlig ungeeignete Person in den Aufsichtsrat von VW entsendet, wird deutlich, dass Sie nicht die Interessen der Arbeitnehmer im Blick haben, nein – Sie bringen darin Verachtung zum Ausdruck. Übrigens: Die Frage, wie Frau Hamburg es geschafft hat, die Genehmigung der Bafin für die Ausübung dieses Mandates zu erhalten, ist noch immer nicht beantwortet.

     

    Wo Sie gute Arbeitsmöglichkeiten schaffen, ist im eigenen Bereich – fünf Vizepräsidenten, zusätzliche Stellen in den Ministerien. Und eine Wahlkreisreform, die dazu führen wird, dass der nächste Landtag 160, vielleicht sogar 180 Abgeordnete haben wird.  Und das mit guten Tarifverträgen. Die Kosten dafür dürfen dann übrigens die arbeitenden Menschen tragen.

     

    Wenn Ihnen diese Menschen, die das Land am Laufen halten, wirklich am Herzen liegen, dann ändern Sie ihre Politik. Keine schönen Reden zum 1. Mai, keine wohlklingende aktuelle Stunde, sondern schaffen Sie endlich Rahmenbedingungen, die es den Unternehmen erlauben, wieder zu investieren.

     

    Die Menschen erkennen, dass sie schlecht regiert werden. Daher haben in allen Umfragen sowohl die jetzige Landesregierung, Rot-Grün oder vielleicht besser Grün-Rot, und auch die Bundesregierung keine Mehrheit. Und Sie, liebe SPD, sind jeweils dabei.

     

    Warum sind Ihre Umfragewerte so schlecht? Weil Sie sich eben nicht um gute Arbeit kümmern, sondern darauf beschränken, den Niedergang zu verwalten. Niedersachsen hat etwas Besseres verdient. Wir, die AfD, stehen bereit.

     

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.